Energie im Haushalt

Ein Deutscher Haushalt verbraucht durchschnittlich etwa 3500 Kilowattstunden Strom im Jahr, wobei der Verbrauch in den neuen Bundesländer wesentlich geringer ist. Singelhaushalte benötigen jährlich ca.1500 Kilowattstunden - große Familien natürlich wesentlich mehr. Bei einem Preis von derzeit derzeit ca. 24 Cent /KWH beträgt die jährliche Durchschnittstromrechnung ungefähr 840 Euro  (www.energieverbraucher.de).

Das Heizen ist mit 52 % für den weit größten Teil des Gesamtenergieverbrauchs verantwortlich, wobei in Altbauten 400 kwh/qm verheizt werden. Gut isolierte Niedrigenergiehäuser benötigen hingegen nur etwa 15 kwh/qm. Mit 7 % schlägt in deutschen Wohnungen die Warmwasserbereitung zu Buche. Für diverse Haushaltgeräte verwenden wir 3 und für die Beleuchtung etwa 2 % der Energie (www.umweltbewusst-heizen.de).

In den Jahren 1990 bis 2007 sank der Energieumsatz von Haushalten geringfügig. Es besteht weiterhin Potential für die Einsparung von Kosten, Ressourcen und CO2.

Obwohl der Trend zu größeren Wohnflächen pro Bürger und zu immer kleineren Haushalten der Entwicklung zur Energieeinsparung entgegenwirkt, ist derUmsatz im genannten Zeitraum um 2,7 % gesunken. Die Umsätze der einzelnen Energieträger entwickeln sich dabei ungleich. „Der Anteil der Braunkohle, die vor allem in den neuen Ländern Anfang der 90er Jahre vorwiegend für Heizzwecke verwendet wurde, ging stark zurück. Nachdem der Verbrauch von leichtem Heizöl bis 1997 anstieg, war die Tendenz anschließend rückläufig und wurde nur im Jahr 2001 witterungsbedingt unterbrochen. … Im Gegensatz dazu wurde Gas (vor allem Erdgas) im Laufe des betrachteten Zeitraums mit einer Wachstumsrate von 40,1 % zum wichtigsten Energieträger in diesem Bereich und machte damit im Jahr 2007 40,3 % des gesamten direkten Energieverbrauchs der privaten Haushalte aus. Während der Verbrauch von. Fernwärme zwischen 1990 und 2007 leicht um 18,7 % sank, stieg der Verbrauch von Strom mit hohem CO2-Emissionsfaktor um 20,3 %.“ (Umweltbundesamt). Es werden derzeit nicht alle Energiesparpotentiale in Haushalten genutzt. Vor allem beim Heizen kann eingespart werden. Aber auch beim Stromverbrauch besteht – wie oben erörtert - Verbesserungsbedarf und Verbesserungspotential.

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